© MA 21/Christian Fürthner

Ko-kreative Planung

Ideen für die Weiterentwicklung der Beteiligungs- und Kooperationskultur in Wien

BürgerInnenbeteiligung hat eine lange Tradition in Wien. Der Wandel von Politik, Gesellschaft und Planungsansprüchen gebietet aber eine konstante Weiterentwicklung in Richtung Stakeholdermanagement und Ko-Kreation. Urban Innovation Vienna hat dazu mehrere Studien verfasst.

 

Partizipation ist über die Jahrzehnte zu einem substanziellen planerischen und demokratiepolitischen Element geworden. Die Vielfalt an mittlerweile etablierten Formaten und die Erfahrungen damit bilden die Grundlage für eine Weiterentwicklung der Partizipationsagenda.

 

Im Auftrag der Stadt Wien unternahm Future Cities eine kritische Reflexion von zahlreichen Partizipationsprozessen im Kontext von Wiener Stadtentwicklungsprojekten – mit beteiligten BürgerInnen, Planungsverantwortlichen und ProjektentwicklerInnen. Ein besonderer Fokus lag auf der Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle und -formen, deren Potential für neue Formen der Beteiligung und Zusammenarbeit, aber auch der Risken. Diese Ambivalenz wurde vor dem Hintergrund bestehender Ansätze in Wien und internationaler Erfahrungen beleuchtet. Am Ende des Projekts standen Vorschläge für die Weiterentwicklung der Partizipationsagenda im Bereich Stadtentwicklung.

 

2018/2019 beschäftigte sich Future Cities eingehend mit dem Konzept der „Open Innovation“ und dessen Relevanz für die Wiener Stadtentwicklung. Dabei wurden internationale Diskurse und Politikprozesse sowie ausgewählte Open Innovation Strategien anderer Städte vorgestellt und analysiert. Auch die Open Innovation Ansätze bedeutender Wirtschaftsunternehmen wurden unter die Lupe genommen und bereits implementierten Open Innovation Prozessen in der Stadtentwicklung gegenübergestellt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf ko-kreativen Verfahren – von Living Labs über Crowd Innovation Ansätze bis zu Co-Creation Events. Ergebnis: ein Spektrum möglicher Methoden, Prozesse und Erfolgsfaktoren ko-kreativer Stadtentwicklung , unterfüttert mit konkreten, aktuellen und skalierbaren Beispielen.

 

 

Auftraggeber

MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung; MA 21 – Stadtteilplanung und Flächennutzung

Laufzeit

2017 – 2019