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Energieraumplanung

Warum die räumliche Differenzierung bei der Weiterentwicklung der urbanen Energieversorgung sinnvoll ist. Und welche Beiträge das Energy Center dazu in Wien leistet.

Die Stadt Wien bekennt sich zur Dekarbonisierung und zur Diversifizierung der Energie- und insbesondere der Wärmeversorgung und gleichzeitig zu einer langfristigen Kostensenkung durch die Entflechtung der in vielen Stadtteilen parallelen Gas- und Fernwärme-Leitungsinfrastruktur. Für die Umsetzung dieser Ziele braucht es eine räumlich differenzierte Vorgangsweise, je nach den jeweils vorhandenen Vor-Ort-Energiepotenzialen und der vorhandenen Energieinfrastruktur. Und es braucht Rahmenbedingungen und Governance-Prozesse, die der Vielzahl an privaten und öffentlichen Investoren auch Projektrealisierungen im Sinne der Ziele ermöglicht.

 

 

Dabei Energy Center unterstützt die Stadt auf mehreren Ebenen:

 

  • Begleitung konkreter Stadt- und Quartiersplanungen in Wien im Namen und im Auftrag der MA 20. Ziel dabei ist es, Energieaspekte in die Planungsprozesse einzubringen und die Erreichung der oben genannten städtischen Ziele bestmöglich sicher zu stellen. Im Zuge dessen konnten auch erste Vorzeigequartiere mit einer erneuerbaren Wärmeversorgung zur Realisierung gebracht werden. Das dabei gewonnene Knowhow über technisch und ökonomisch realisierbare Energiekonzepte, über Optimierungsbedarf bei den städtischen Governance-Prozessen und den relevanten rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen ist eine entscheidende Grundlage für die Formulierung und das Einfordern von Verbesserungsvorschlägen.
    Die vertiefte Auseinandersetzung mit ähnlichen Inhalten wurde und wird unterstützt durch folgende Drittfinanzierte Projekte: klimaaktiv erneuerbare Wärme, GEL-SEP, URBAN LEARNING, Zukunftsquartier
  • Unterstützung von Strategien, Konzepten und Novellierungen von Rahmenbedingungen: Das Energy Center hat die Ausarbeitung und Akkordierung des Fachkonzepts Energieraumplanung durch Mitarbeit im Kernteam und im Redaktionsteam unterstützt. Die diesbezüglichen stadtinternen Diskussionen trugen zur Schärfung dessen bei, in welchen Bereichen es Änderungen und Weiterentwicklungen relevanter Rahmenbedingungen und Governance-Prozesse braucht, um die oben genannten städtischen Ziele erreichen zu können. Vieles davon ist, wiederum mit fachlicher Unterstützung des Energy Centers, in die jüngste Novellierung der Bauordnung, der Anpassung der Neubauverordnung und von Wettbewerbskriterien für Bauprojekte eingeflossen. Auch bei den Vorarbeiten zur Verordnung von Energieraumplänen unterstützt das Energy Center die diesbezüglich federführende MA 20.

 

Kontaktperson: Michael Cerveny

Auftraggeber

Stadt Wien, Abteilung für Energieplanung (MA 20)

Laufzeit

2015 – 2023