Dialogreihe: Urban Transformations 2020

mit Birgit Hebein

01 – Wien nach Corona. Bleibt alles anders? | 01.07.2020 
 

Über Monate hat die Corona-Krise unser Leben massiv beeinträchtigt – und tut es noch immer. Aber hat sie uns oder die Stadt, in der wir leben, dauerhaft verändert? Was können wir aus der aktuellen Krise für andere gegenwärtige und künftige Herausforderungen, allen voran die Klimakrise, mitnehmen?

 

In Krisenzeiten kommt eine Eigenschaft zum Tragen, die letztlich ausschlaggebend ist, ob ein System kollabiert oder womöglich gar gestärkt aus den Turbulenzen hervorgeht: Resilienz. Resiliente Städte sind nicht nur widerstandsfähig, sodass sie in Krise möglichst wenig Schaden nehmen. Sie zeichnen sich vielmehr dadurch aus, dass sie sich an veränderte Rahmenbedingungen rasch anpassen und weiterentwickeln können.

 

Wie lernfähig ist Wien? Müssen wir Stadt nach Corona neu denken? Haben unsere Vorstellungen von Urbanität noch Gültigkeit, vielleicht sogar mehr denn je? Gewinnen Klimaschutz und Nachhaltigkeit an Gewicht, oder treten sie bis auf weiteres in den Hintergrund? Vielleicht die größte Lehre aus der Corona-Krise ist, so der deutsche Soziologe und Sozialpsychologe, dass wir unsere Prioritäten und Wertigkeiten neu sortieren können.

 

 

Harald Welzer im Gespräch mit

  • Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin Wien
  • Eva Maltschnig, SPÖ, Sektion 8 (angefragt)
  • Silja Tillner, Architektin und Urbanistin, Wien,

 

Moderation: Olivera Stajic, Der Standard, Ressortleiterin Edition Zukunft

Mittwoch, 01.07.2020

18.00 –20.00 Uhr

Garten des „Stadtraum“

Nordwestbahnstraße 16

1020 Wien

 

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der COVID-19-Bestimmungen ist die Zahl der TeilnehmerInnen vor Ort beschränkt. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich – wir bitten um kurze Rückantwort per e-mail. Alternativ können Sie die Veranstaltung auch online hier mitverfolgen und aktiv mitdiskutieren: