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Räumliche Energieplanung für die Wärmewende

Green Energy Lab - Spatial Energy Planning for Heat Transition

Der Umstieg auf saubere erneuerbare Energie stellt ganz neue Planungs- und Koordinationsanforderungen an die öffentliche Verwaltung. Räumliche Energieplanung hilft, verfügbare erneuerbare Energiepotentiale, -Bedarf und Infrastrukturen gut auszuschöpfen und aufeinander abzustimmen. In Zukunft soll Energieraumplanung daher verstärkt für die Energiewende eingesetzt werden. Die Klima- und Energiestrategie des Bundes „Mission 2030“ sieht hierzu die Weiterentwicklung energieraumplanerischer Instrumente und die Verankerung von klimapolitischen Zielen in Raumordnungskonzepten vor.


© waermeplanung.at/waermeatlas
© waermeplanung.at/waermeatlas

 

Ziel ist es, die (digitalen) Grundlagen und Werkzeuge für den Einsatz räumlicher Wärmeplanung in Wien, Salzburg und der Steiermark zu schaffen. Beginnend in diesen drei Bundesländern sollen sie in der Raumplanung den Einsatz innovativer und nachhaltiger Wärmelösungen fördern und im weiteren Verlauf als Hebel für die Wärmewende in ganz Österreich (und darüber hinaus) wirken.

 

In einem digitalen Wärmeatlas sollen in standardisierten Basiskarten komplexe urbane Energiezusammenhänge z.B. Wärmedichte, bestehende Netzinfrastruktur (Fernwärme und Gas) und Vor-Ort-Potenziale an erneuerbaren Energien für beliebige Gebietsgrößen in Wien dargestellt werden. Durch ein abgestimmtes Methoden- und Visualisierungsdesign schaffen diese Basiskarten eine einheitliche Analyse-Grundlage für die räumliche Energieplanung und dienen als wertvolle Unterstützung in Entscheidungsprozessen der Stadtplanung. Für wichtige wiederkehrende Analyse- und Prozessschritte werden automatisierte Standardauswertungen programmiert. Der Digitale Wärmeatlas wird als Teil des städtischen GIS implementiert. Zielgruppe sind Stadt(teil)planende innerhalb und außerhalb der Verwaltung.

 

Das Projekt ist Teil der Vorzeigeregion „Green Energy Lab“. Das Energy Center koordiniert die Arbeiten der Projektpartner aus Wien und die Einbeziehung der Stakeholder.

Weitere Informationen finden sie auf der Projektwebsite: www.waermeplanung.at

 

Kontaktperson: Judith Neyer

Auftraggeber

Das Projekt wird von der FFG im Rahmen des Programms Vorzeigeregion Energie vom Klimafonds finanziert.

Laufzeit

06/2018 – 05/2021

Partner

Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen – SIR (Projektleitung), Stadt Wien, Land Steiermark, Land Salzburg, Stadt Graz, Stadt Salzburg, Stadt Kapfenberg, Stadt Zell am See, Energieregion Weiz-Gleisdorf GmbH, Gemeinde Grödig, Gemeinde Bergheim, Grazer Energieagentur GmbH, Energieagentur Steiermark GmbH, Research Studios Austria iSPACE, AEE - Institut für Nachhaltige Technologien, Technische Universität Wien, e7 Energie Markt Analyse GmbH, Technische Universität Graz