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Neue Multifunktionsarena für Wien

Standortsuche für eine neue Arena für Wien, um Wien zum führenden Entertainmentstandort Europas zu machen.

In Wien wird eine neue Multifunktionsarena errichtet. Die derzeit bestehende Wiener Stadthalle befriedigt nicht mehr in vollem Umfang die technischen Anforderungen an große Liveproduktionen. Mit dem Bau einer neuen state-of-the-art Arena soll die österreichische Bundeshauptstadt weiter als Kultur-, Kongress- und Tourismusmetropole gestärkt werden. Ausgangspunkt für die Umsetzung des Projektes ist die optimale Standortwahl. Urban Innovation Vienna wurde von der Wien Holding damit beauftragt, eine umfassende Analyse der in Frage kommenden Standorte in Wien zu erstellen und einen Standortvorschlag zu erarbeiten.

 

Um das Auswahlverfahren zu objektivieren, wurde ein interdisziplinäres ExpertInnengremium gebildet. Das Gremium bestand aus KonsulentInnen unterschiedlicher Fachbereiche wie Projektsteuerung, Architektur, Raum- und Verkehrsplanung, um eine breite Diskussionsbasis und Entscheidungsfindung zu gewährleisten. Auftragsgegenstand war, aus der zur Verfügung gestellten Longlist möglicher Standorte eine Reihung der am besten geeigneten Areale zu bilden.

 

Das ExpertInnengremium erarbeitete im Zeitraum von November bis Dezember 2018 die Standortanalyse. Von den zehn potentiellen Standorten Austria Center Vienna, Messe Wien, Donaukanalplatte, Neu Marx, Hauptbahnhof, Donaufeld, Seestadt Aspern, Dusika Stadion, Oberlaa und Rothneusiedl konnten sieben Standorte nicht alle definierten Mindestkriterien erfüllen und wurden daher im Zuge einer ersten Evaluierungsstufe ausgeschieden.

 

Die Standorte Neu Marx, Donaufeld und Dusika Stadion wurden einer umfassenden Nutzwertanalyse unterzogen. Nach einer Bewertung und Gewichtung der einzelnen Kriterien wurde der Standort Neu Marx als am besten geeignet identifiziert. Der Standort bringt folgende Vorzüge mit sich:

 

  • Das Areal Neu Marx ist ein innerstädtisches Stadtentwicklungsgebiet mit einer verfügbaren Fläche von rund 45.000 m², die passend konfiguriert und bereits erschlossen ist.
  • Die Fläche befindet sich im Eigentum der Stadt Wien und wird von einer städtischen Unternehmung gemietet.
  • Der Standort ist für den Verkehr bereits jetzt gut erschlossen, liegt an der hochrangigen Südosttangente, an der U- bzw. S-Bahn sowie mehreren Bus- und Straßenbahnlinien. In Hinblick auf die fußläufige Erreichbarkeit müssen gegebenenfalls verbesserte Rahmenbedingungen für eine noch größere Attraktivität geschaffen werden.
  • Die anfallende Luft- und Lärmbelastung fällt vergleichsweise gering aus. Außerdem ist es möglich, aufgrund der Arealgröße die Arena so zu situieren, dass AnrainerInnen vor einer möglichen Mehrbelastung geschützt werden können.
  • Maßnahmen für die Sicherstellung der technischen Infrastruktur werden in einem projektüblichen Umfang anfallen.
  • Die soziale Infrastruktur kann auf angrenzenden Flächen ausgebaut werden.

Die neue Wien Holding-Arena für rund 20.000 Menschen soll Wiens Bedeutung als zentraleuropäische Metropole entsprechen, zu den modernsten und größten Arenen Europas gehören, Brücken zu den bereits in St. Marx ansässigen Kultur-, Medien oder Technologieeinrichtungen schlagen und mit der Marx Halle und dem T-Center ein hochwertiges architektonisches Ensemble bieten.

 

Sie können die Broschüre hier herunterladen.

Auftraggeber

Wien Holding

Laufzeit

11/2018 - 01/2019

Partner

Fellner Wratzfeld & Partner

KPMG Austria GmbH

Rosinak & Partner Ziviltechniker GmbH

Soyka / Silber / Soyka

TU Wien - Institut für Raumplanung

Vasko + Partner - Der Generalkonsulent