© Urban Innovation Vienna

Entwicklungszonen

Entwicklungszonen – ein neues Instrument der Stadtentwicklung?

Der STEP 2025 formuliert das Ziel, für komplexe, großmaßstäbliche Stadtentwicklungsvorhaben ein neues Instrument zu etablieren – die Entwicklungszone.

 

Wie solch ein Instrument in der Praxis ausgestaltet sein könnte, wie es sich in bestehende Instrumente der übergeordneten Entwicklungsplanung einfügen würde und so einen echten Mehrwert für die rasche, effiziente und qualitätsvolle Umsetzung von Stadtentwicklungsprojekten bieten kann, hat Urban Innovation Vienna im Rahmen seiner Think Tank-Tätigkeit für die MA 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) analysiert.

 

Basierend auf Wiener Erfahrungen und der Analyse von sechs internationalen, großmaßstäblichen Stadtentwicklungsprojekten (22@Barcelona / HafenCity Hamburg / London Legacy Development Corporation / London Kings Cross / Mailand Porta Nuova / Paris Clichy-Batignolles) hat UIV eine Kontextualisierung des Instruments Entwicklungszone in der aktuellen Wiener Stadtentwicklungs- und Planungspraxis vorgenommen sowie Kriterien und Bausteine für eine erfolgsversprechende Realisierung definiert. Darüber hinaus wurden Bausteine bzw. Ansatzpunkte für die Umsetzung von Entwicklungszonen einer Detailanalyse unterzogen und entlang der Themencluster „Management, Kooperation & Governance“, „Finanzierung & Investment“ sowie „Planungsinstrumente & Mobilisierungsstrategien“ zusammengefasst. Diese Ansatzpunkte für Adaptionen können als Elemente eines Instrumentenkastens verstanden werden, die in einer sinnvollen Kombination bedarfsgerecht in Entwicklungszonen zum Einsatz kommen können.

Auftraggeber

Stadt Wien, MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung

Laufzeit

2017