DBS Gateway Region

Regional- und Verkehrsentwicklung in der Donau-Schwarzmeerregion in Richtung einer transnationalen hafen├╝bergreifenden Gateway Region.

Das Projekt „Danube-Black Sea (DBS) Gateway Region“ zielt darauf ab, die Entwicklung des Donau-Schwarzmeerraumes als „Gateway“ für nachhaltigen und umweltfreundlichen Gütertransport zwischen Zentraleuropa und dem Schwarzen Meer, der kaspischen Region und dem fernen Osten zu unterstützen. Durch die übergreifende Kooperation zwischen Häfen und deren Hinterlandregionen sowie der zuständigen Ministerien, Behörden und Wirtschaftsagenturen werden gemeinsame Visionen, Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten ausgelotet.

 

Dieser gemeinsame Zugang soll die Erreichbarkeit der Regionen verbessern, die Interoperabilität zwischen Hochsee- und Binnenwasserwegen, sowie die Verbindung zum Hinterland stärken. Gemeinsam mit der Erhöhung des Bewusstseins für die Möglichkeiten des intermodalen Verkehrs wird dies dazu führen, dass bestehende und neue Frachtströme auf umweltfreundliche Verkehrssysteme verlagert werden.

 

Momentan wird das Potenzial der Wasserstraße aufgrund bestehender Infrastruktur, sowie intransparenter und ineffizient genutzter Angebote limitiert. Das Projekt sucht neben den bekannten infrastrukturellen Engpässen nach innovativen Lösungen, die es durch intensivierten Austausch von Informationen sowie der Verbesserung der Kommunikation zwischen den Akteuren an den in­termodalen Schnittstellen ermöglichen, das Transportsystem besser zu nutzen.

 

Kooperation alleine wird nicht zum gewünschten Resultat führen. Es bedarf auch einer soliden Grundlage an Information (Potenzialanalyse, Road Map), Vorbereitung (Projektliste und Förderungsrichtlinie), Fokussierung (Joint Vision, Kooperationsstrategie) und Unterstützung (Kooperationsplattform, die über die Projektdauer hinausgeht).

 

Die spezifischen Ziele des Projektes sind:

  • eine Kooperationsbasis zu schaffen, auf der die relevanten Stakeholder ge­meinsam auf die Entwicklung der DBS Gateway Region hinarbeiten;
  • durch die erhöhte Attraktivität des Binnenwasserstraßentransports, eine Grundlage zu schaffen, auf der die Region die angedachte Rolle als DBS Gateway Region einnehmen und weiterführen kann;
  • mit einer institutionellen Plattform die Kooperation zwischen relevanten Akteuren zu stärken, damit die DBS Gateway Region auch nach Ende des Projektes weiterentwickelt werden kann.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Laufzeit

01/2017 - 06/2019

Partner

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Projektleitung)

Public Ports, Slowakei

Freeport of Budapest Logistics, Ungarn

Port Authority Vukovar, Kroatien

Bulgarian Ports Infrastructure Company, Bulgarien

Municipality of Burgas, Bulgarien

Municipality of Varna, Bulgarien

Municipality of Galati, Rumänien

University of Novi Sad, Faculty of Technical Sciences, Serbien